"Und wenn nur einer stehen bleibt und hilft, so wird sich ein Stück der Welt wie wir sie kennen zum Besseren ändern ..."

 

Wir unterstützen Projekte in den katholischen Bistümern folgender Länder in Afrika: Kamerun, Togo, Elfenbeinküste, Burkina - Faso, Zaire-Congo, Simbabwe, Eritrea, Liberia und dem Sudan.

 

Stichworte, die unsere Arbeit beschreiben...

"Eine bessere Welt bauen ..." - daran arbeiten wir auf dem Afrikanischen Kontinent.

"Wo Brüder und Schwestern einander helfen, da ist der Geist der Hoffnung."

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Pfarrer Edmund Dillinger . Saarbrücker Str. 18 . 66299 Friedrichsthal . Tel. und Fax. 06897/8331


Ein kurzer Rückblick...

Die CV-Afrika-Hilfe wurde vor über 30 Jahren, am 6. Januar 1972, dem Afrika-Tag der katholischen Kirche, von Studentenpfarrer Edmund Dillinger (Vc) und einem Kreis interessierter CVer aus dem Kölner Raum gegründet.

Der Auslöser für diese Initiative war ein schreckliches Erlebnis in einer Lepra-Station im Bistum Mbalmayo in Kamerun. Die Kranken lagen in zerfallenden Lehmhütten auf staubigem Fußboden. Die ärztliche Behandlung mußte im Freien, oft in strömendem Regen, stattfinden. Als sich unter den Kranken herumgesprochen hatte, daß ein Priester aus Deutschland angekommen sei, wollte jeder sein eigenes Bittgesuch vortragen. Die verstümmelten Hände und Füße der Kranken, die eitrigen Wunden, die übergroße Armut und der hoffnungslose Gesichtsausdruck von Menschen, die als gesellschaftlich Geächtete und Ausgestoßene nur noch auf den Tod warteten, führte zu dem Entschluß: Hier muß geholfen werden.

Nach Gründung der CV-Afrika-Hilfe wurde daher zuerst diese Lepra-Station vor den Toren der Stadt Mbalmayo (40.000 Einwohner; 50 km südlich der Hauptstadt Yaoundé) total neu aufgebaut. Es entstanden 40 saubere Patienten-Unterkünfte, eine medizinische Versorgungsstation und drei Rehabilitationswerkstätten. Mehrere
Medizinstudenten des CV arbeiteten sowohl in der Krankenpflege wie auch in der Apotheke der Station und ernteten Lob und Anerkennung des Personals und der Missionare für ihre ausgezeichnete Tätigkeit. Die Kranken gaben ihrer Station den bedeutungsvollen Namen

"Nkol Afidi" - "Hügel der Hoffnung".

Diese Bezeichnung ist für unsere Mühe und Arbeit Ehrung und Auszeichnung.

Bald kamen weitere Projekte hinzu, zuerst in Kamerun im Bistum Mbalmayo und im Erzbistum Yaoundé. Erstaunt wurden wir immer wieder über das gut funktionierende Kommunikationssystem in Afrika: Wo Hilfe und Unterstützung zu erlangen ist, spricht sich sehr schnell sogar über die Ländergrenzen hinweg herum. Von allen Seiten kamen Bittbriefe mit Projektvorschlägen und persönlichen Anliegen für Studienstipendien.
Wir beschlossen, vor allem mit den zuständigen Ortsbischöfen zusammenzuarbeiten, ihnen die erbetenen Programme vorzulegen und ihre Zustimmung zu erhalten. In Burkina Faso halfen wir bei einem Krankenhausprojekt, dessen Chefarzt Dr. Etienne Kaboré durch sein Studium in Heidelberg mit dem CV in Kontakt gekommen war. In Togo kamen wir in Kontakt mit dem belgischen Pater Josef Meyer, der zuerst in Lomé, dann in Pagala (Bistum Atakpamé) ein Waisenhaus leitete. Wir halfen ihm finanziell beim weiteren Ausbau seines Hauses und bei der Installation einer Wasserleitung und eines Wasserturms. In Nigeria bauten wir im Bistum Orlu einen Kindergarten, nachdem Edmund Dillinger den Bischof von Orlu in Rom kennengelernt hatte. Im Bistum Yamousoukro (Elfenbeinküste) bezahlten wir die Inneneinrichtung eines Jugendzentrums. In Liberia übernahmen wir die Unterstützung für Handwerksschulen, die Ausbildung von Sozialarbeitern und die Hilfe für das Lepra-Zentrum Ganta. In Zaire konnten wir im Bistum Boma die Wasserversorgung eines Schulinternates finanzieren und im Bistum Isiro ein Sozialzentrum errichten.

Mit dieser Arbeit zeigt der CV sein Engagement über die Grenzen Deutschlands hinaus, er erkennt die Not der Menschen auf dem Kontinent Afrika und bekennt seine Brüderlichkeit und Solidarität zu Menschen anderer Kulturen und Hautfarbe. Während andere nur reden und diskutieren, wollten wir tätig werden und in engem Kontakt zu den Menschen Hilfe bieten.