Kamerun

In Kamerun begannen wir 1972 unsere Arbeit, dort haben wir auch - wie die Liste zeigt - die meisten Projekte verwirklicht. Der leider früh verstorbene Bischof von Sangmélima, Mgr. Pierre Célestin Nkou, hatte Edmund Dillinger 1970 nach Kamerun eingeladen. Der engste und freundschaftlichste Kontakt entwickelte sich mit Bischof Paul Etoga
vom Bistum Mbalmayo, der der erste einheimische Bischof von ganz Französisch-Afrika ist.

 

Togo

In Togo haben wir die meisten persönlichen Kontakte zu Familien. Der Gründer der CV-Afrika-Hilfe, Edmund Dillinger, wohnte in der Stadtzentrumspfarrei Saint Augustin im Quartier Amoutivé. Er hatte guten Kontakt zum damaligen Erzbischof Mgr. Robert Casimir Dosseh von Lomé und ist befreundet mit dem heutigen Bischof von Atakpamé, Mgr. Julien Kouto, der nach seinem Studium in Rom im Collegio Urbano seine Primiz in Deutschland feierte. Sein Bruder Antoine Kouto war zur Zeit des Aufenthalts von Edmund Dillinger Kaplan in Amoutivé und wohnte mit ihm im
Pfarrhaus. Heute ist er Pfarrer in der Pfarrei Sainte Marie Reine de Bé. Der uns befreundete Priester Abbé Jean Eddoh, im vorigen Jahr in Rom geweiht, ist heute Vikar an der Kathedrale von Atakpamé.

Kontaktadresse in Lomé: Dipl.-Ing. M. Espérance Koutodjor, B.P. 60895, Lemé, Togo - studierte in Trier und wurde von Pfarrer Dillinger getraut in der Basilika St. Johann zu Saarbrücken.

 

Burkina Faso

Der Chefarzt des Krankenhauses Centre Médical Paul VI. in Ouagadougou, Dr.med. Etienne Kaboré, studierte in Heidelberg und wohnte auf dem Haus der KDStV Arminia. Seine Facharztausbildung erhielt er in Neuss. Das
Krankenhausprojekt wurde von unseren Mitgliedern Michael Fander und Johannes Thul vor Ort besucht. Wir unterstützten auch die pastorale Arbeit von Kardinal Zoungrana.

 

Elfenbeinküste

Den ehemaligen Bischof von Yamousoukro, Mgr. Bernard Agré, lernte Edmund Dillinger in Rom kennen. Dieser schlug das Projekt "Jugendzentrum" zur Finanzierung vor. Inzwischen ist Mgr. Agré zum Erzbischof von Abidjan ernannt worden. Sein Nachfolger in Yamousoukro, Mgr. Paul Simé Ahouanan Djiro OFM, bat uns vor kurzem um Studienstipendien für seine 27 Seminaristen, die auf dem Weg zum Priestertum sind. Wir bitten Sie gezielt um Studienstipendien für diese Seminaristen, mit denen Sie auch persönlich in Kontakt treten können.

 


Zaire

Unser Kontakt zu Bischof Aemilio Aiti stammt noch aus seiner Zeit als Seminarist im Collegio Urbano in Rom. Nach seiner Priesterweihe im Dezember 1963 feierte er seine erste heilige Messe in der Basilika St. Johann zu Saarbrücken, wo Edmund Dillinger Kaplan war. Seither ist der enge freundschaftliche Kontakt geblieben. Sehr oft war Bischof Aiti bei
uns zu Besuch. An Edmund Dillingers Geburtstag 1995 hielt er beim CV-Festakt im Rathausfestsaal zu Saarbrücken die Dankrede. Nun legte er bei seinem erneuten Aufenthalt bei uns im November 1996 die detaillierten Baupläne und Finanzierungsaufstellungen für das Schulzentrum vor, das er in Aru (Bistum Mahagi-Nioka) im Nordosten Zaires an der Grenze zu Uganda-Sudan errichten will. In einem Umkreis von 100 km gibt es dort keine Bildungseinrichtung. Bildung ist aber die wichtigste Vorraussetzung für eine Verminderung des Bevölkerungswachstums. Besonders soll diese
Bildungseinrichtung den benachteiligten Frauen und Mädchen der Region zugute kommen. Dabei wollen wir helfen. Unterstützen Sie uns im 25. Jahr unseres Bestehens durch Ihren Beitrag zu unseren Bemühungen.

 

Nigeria

Mit dem Bistum Orlu kamen wir durch den Priester Isidor Igwebge in Kontakt. Er studierte im Collegio Urbano zu Rom und lud Edmund Dillinger zu seiner Priesterweihe nach Rom ein. So begegneten wir seinem Bischof Dr. Gregory Ochiaga. Father Isidor feierte seine Primiz in der saarländischen Pfarrei Sulzbach-Altenwald und ist nach seiner Promotion an der päpstlichen Universität Urbaniana zum Kathedralpfarrer in Orlu ernannt worden. Außer dem Kindergarten finanzieren wir im Bistum auch eine Brunnenbohrung und die damit zusammenhängende Wasserversorgung
für die ländliche Gemeinde.